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Wasser- und Trinkwasser-Analyse
Wasser- und Trinkwasser-Analyse
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Wann ist diese Trinkwasseranalyse sinnvoll?
Diese Trinkwasseranalyse dient der Untersuchung von Spurenelementen, Mineralstoffen und Schwermetallen im Wasser. Sie kann sinnvoll sein, wenn eine qualitative Einschätzung des Trinkwassers gewünscht ist, beispielsweise im Hinblick auf Haushaltsinstallationen, geologische Einflüsse oder individuelle Fragestellungen zur Wasserzusammensetzung.
Was wird untersucht?
Das Wasser wird auf folgende Parameter analysiert:
Mineralstoffe, Spurenelemente und Schwermetalle:
Calcium, Magnesium, Natrium, Sulfat, Phosphat, Nitrat, Aluminium, Antimon, Arsen, Bor, Blei, Cadmium, Chrom, Eisen, Kupfer, Nickel, Mangan, Quecksilber, Selen, Silber, Uran, Zink, Barium, Beryllium, Cobalt, Molybdän, Strontium, Thallium, Vanadium.
Zusätzlich bestimmt werden:
- pH-Wert
- Leitfähigkeit
- Wasserhärte
Beispielhafte Erläuterungen zur Wasseranalyse
pH-Wert
Der pH-Wert ist ein Mass für die Konzentration freier Wasserstoffionen. Trinkwasser liegt in der Regel im schwach sauren bis schwach alkalischen Bereich (pH 6,5 bis 8,5).
Der pH-Wert ist zudem eine wichtige Kenngrösse im Hinblick auf Korrosionsprozesse in Trinkwasserinstallationen. Unter einem pH-Wert von 7,0 sollte kein Kupfer im Trinkwasserleitungsbau verwendet werden. Bei pH-Werten unter 7,5 ist verzinkter Stahl als Leitungsmaterial nicht empfohlen.
Leitfähigkeit
Die Leitfähigkeit ist ein Summenparameter für den Ionengehalt (Mineralisation) des Wassers. Sie wird massgeblich durch gelöste Elektrolyte wie Calcium, Magnesium, Hydrogencarbonat, Natrium oder Chlorid bestimmt. Je höher der Salzgehalt, desto höher ist die elektrische Leitfähigkeit.
Wasserhärte
Die Wasserhärte wird in französischen Härtegraden (°fH) angegeben und ergibt sich aus den gelösten Salzen von Calcium und Magnesium.
Einstufung der Wasserhärte:
- 0–7 °fH: sehr weich
- 7–15 °fH: weich
- 15–25 °fH: mittelhart
- 25–32 °fH: ziemlich hart
- 32–42 °fH: hart
- 42 °fH: sehr hart
Sehr weiches Wasser kann korrosive Eigenschaften aufweisen. Sehr hartes Wasser kann Kalkablagerungen in Haushaltsgeräten verursachen und den Waschmittelverbrauch beeinflussen.
Hauptbestandteile – Beispiele aus der Analyse
Calcium (Ca)
Calcium gehört zu den sogenannten Härtebildnern und ist in nahezu allen natürlichen Wässern enthalten. Hohe Calciumkonzentrationen können den Gebrauchswert des Wassers durch Verkalkung von Heizelementen und Ablagerungen vermindern.
Magnesium (Mg)
Magnesium ist ebenfalls ein Härtebildner. Hohe Magnesiumgehalte können – insbesondere in Kombination mit erhöhtem Sulfat – den Geschmack beeinflussen und eine abführende Wirkung haben.
Natrium (Na)
Erhöhte Natriumwerte können geologisch bedingt sein oder auf Verunreinigungen hinweisen. Bei natriumarmer Ernährung oder bei der Zubereitung von Säuglingsnahrung ist der Natriumgehalt zu berücksichtigen.
Beispiele für Schwermetallbewertungen
Blei (Pb)
Erhöhte Bleikonzentrationen können durch Installationen oder längere Stagnation des Wassers entstehen. Besonders bei Schwangeren, Säuglingen und Kindern ist eine Überschreitung relevanter Grenzwerte fachlich abzuklären.
Kupfer (Cu)
Kupfer ist ein essentielles Spurenelement, kann jedoch bei höheren Konzentrationen problematisch sein. Erhöhte Werte treten unter anderem bei neuen Kupferleitungen oder längerer Standzeit des Wassers auf.
Fazit zur Analyse
Die Beurteilung erfolgt auf Basis der untersuchten Parameter. Die gemessenen Konzentrationen werden in Bezug auf geltende Schweizer Richt- und Grenzwerte eingeordnet.
Nicht berücksichtigt werden Parameter wie mikrobiologische Verunreinigungen oder Pestizide, sofern sie nicht explizit Bestandteil der Analyse sind.
Literatur und Referenzen
- Schweizerisches Lebensmittelbuch (SLMB)
- WHO Guidelines for Drinking-water Quality, 4th Edition
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